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Kinderhelme im Test – Sicherheit beim Fahrradfahren

 

 

 

Drei Kinder mit FahhrädernBei einem Kinderhelm handelt es sich um einen sicheren, schützenden Kopfschutz. Damit der Helm das Kind optimal schützen kann, muss er fest sitzen und kaum Spielraum bieten. Der Kinderhelm darf sich nicht nach vorne oder hinten bzw. zur Seiten kippen lassen. Die Größe des Helms kann durch die Verwendung eines Kopfrings angepasst werden.

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Damit der passende Helm gefunden werden kann, muss zunächst der Kopfumfang des Kindes gemessen werden. Dabei misst man mit einem Maßband die dickste Stelle am Hinterkopf des Kindes bis zur Stirn. In den Produktinformationen sind die Angaben, für welchen Kopfumfang der jeweilige Radhelm geeignet ist, beigelegt.

Fast alle guten Hersteller von Kinderhelmen haben ein gewisses Größensystem, welches von XS, S, M, L und XL variiert. Allerdings sollte man dabei beachten, dass die Größenangaben bei jedem Helmtyp eines Herstellers für einen unterschiedlichen Umfang stehen. Daher sollte man sich die Angaben zu den Größen der entsprechenden Helmmodelle genau ansehen, bevor man ein Produkt kauft.

Kopfumfang Helmgröße Alter
44 - 49 cmXSAb ca. einem Jahr
46 - 51 cmSAb ca. zwei Jahren
49 - 53 cmS/MAb ca. drei Jahren
52 - 58 cmMAb ca. vier Jahren

Auch wenn die Verwendung eines Kinderhelms in Deutschland bisher noch nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, sollte das Tragen des Helmes von Anfang an eine Selbstverständlichkeit sein. Pflichtbewusste Eltern sollten ihr Kind niemals ohne einen Radhelm fahren lassen (Auch nicht im Fahrradsitz – siehe: Kinderfahrradsitz Test).

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Kinderhelm Kauftipps

Die Auswahl an Kinderhelmen auf dem Produktmarkt ist groß, da fällt es nicht immer leicht die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Wenn man auf einige wichtige Punkte beim Kauf achtet, sollte die Auswahl wesentlich einfacher ausfallen.

Der Radhelm muss das Kind optimal schützen und dafür Sorge tragen, dass das Kind im Straßenverkehr gut gesehen wird. Der Helm muss zu 100% sitzen und der Kopfform des Kindes angepasst sein, ansonsten ist kein Schutz gewährleistet. Neben dem auf Sicherheit geprüften Kinderfahrrad ist ein Fahrradhelm für das Kind oberste Priorität.

KinderhelmIn vielen Ländern herrscht bereits Helmpflicht. Auch wenn diese Vorschrift in Deutschland noch nicht geltend gemachte wurde, sollte man sein Kind niemals ohne Helm im Verkehr teilhaben lassen, denn mit einem Radhelm kann das Leben des Kindes geschützt werden. Kinder fallen im Straßenverkehr aufgrund ihrer Größe und Erscheinung viel weniger auf als Erwachsene.

Riemen und Gurte eines Kinderhelms:

Der Baby- und Kinderhelm sollte nicht nur wie angegossen passen, sondern sich zudem einwandfrei verschließen lassen. Aber auch der Tragekomfort ist elementar. Bei der Auswahl eines Kinderhelms ist daher zu beachten, dass am Kinnriemen ein Einklemmschutz und ein Polster angebracht ist. Der Verschluss des Kinnriemens sollte sich ordnungsgemäß öffnen und schließen lassen.

Zudem sollte auch das Kind in der Lage sein, das Verschlusssystem einfach zu bedienen. Die Riemenführung sollte am besten ein Dreieck um den Ohrbereich des Kindes bilden – Kinderhelme, die dieses Verschlusssystem aufweisen, gewährleisten einen hohen Tragekomfort und gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit.

Belüftungsöffnungen und Schutznetze eines Kinderhelms:

Viele Fahrradhelme für Erwachsene weisen bereits diverse Lüftungsschlitze auf. Auch ein Kinderfahrradhelm sollte mit diversen Belüftungsöffnungen versehen sein. Es ist wichtig, dass ausreichend Luft im Helm beim Fahrradfahren zirkuliert, damit der Kopf des Kindes nicht überhitzt.

Die Lüftungsschlitze sollten darüber hinaus mit diversen Schutznetzen, wie zum Beispiel Fliegengittern oder feinmaschigen Insektenschutznetzen ausgestattet sein. Diese Netze verhindern, dass während der Fahrt mit dem Fahrrad Fliegen und andere Insekten unter die Helmschale gelangen.

Eigengewicht eines Kinderhelms:

Vor allem wenn das Kind den Helm regelmäßig tragen soll und lange Distanzen mit dem Fahrrad zurücklegt, sollte man darauf achten, dass das Gewicht des Kinderhelms einigermaßen angemessen ausfällt. Der Fahrradhelm für Kinder sollte leichtgewichtig sein, aber dennoch eine hochwertige Verarbeitungsqualität aufweisen. Herkömmliche, zu 100% aus Polycarbonat gefertigte Kinderhelme, die eine Microshell-Konstruktion aufweisen, wiegen um die 300 Gramm.

Prüfzeichen und Sicherheitsmerkmale

Mädchen fährt FahrradRadhelme müssen ganz bestimmte Sicherheitsstandards erfüllen, damit sie verkehrstauglich sind – so auch Kinderhelme. Man kann sehr leicht erkennen, ob der Kleinkind Fahrradhelm die vorgeschriebenen Standards erfüllt. Zum einen muss der Helm vom TÜV geprüft sein und zum anderen ein GS- und CE-Zeichen aufweisen. Außerdem muss der Kinderhelm den Normhinweis „EN 1078“ aufweisen.

Fast alle qualitativen Kinderhelme tragen diese Sicherheitsstandards. Aufpassen sollte man beim Kauf von Helmen in Supermärkten und Discountern, da diese Kennzeichnungen hier nicht immer gegeben sind. Auch die Helmkonstruktion ist in puncto Sicherheit wichtig und genau unter die Lupe zu nehmen.

Sehr sicher und vor allem langlebig sind Kinderhelme, die eine In-Mold-Konstruktion aufweisen. Bei In-Mold-Helmen wird die Schale und der Hartschaum zu einem extrem festen Körper verschweißt. Falls es im Straßenverkehr zu einem Sturz oder Aufprall kommen sollte, ist das Kind mit einem In-Mold-Helm um einiges sicherer und geschützter.

Damit das Kind im Straßenverkehr gesehen werden kann, sollte der Kinderhelm mit diversen reflektierenden Applikationen versehen sein sowie ein Rücklicht am hinteren Helmteil besitzen. Manche Hersteller bieten Kinderhelme an, die mit einem LED-Licht ausgestattet sind, welches auf Knopfdruck verschiedene Leuchtmodi bietet, wie zum Beispiel „Blinken“, „Dauerlicht“ und „Fernlicht“.

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Reinigung

Die Reinigung und Pflege eines Kinderhelms ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Daher sollte man in jedem Fall immer die im Lieferumfang enthaltende Produktbeschreibung lesen und sich über die möglichen Reinigungsmethoden informieren. Im Allgemeinen kann man allerdings sagen, dass der Kinderhelm von außen her nur mit einem feuchten Tuch gereinigt werden sollte, in jedem Fall sollte man die Verwendung von Reinigungsprodukten, die die Außenschale, die Bedruckung oder Farbe beschädigen, möglichst vermeiden.

Sicherheitshinweise

Junge lernt FahrradfahrenNach Unfällen darf der Helm nicht weiterhin verwendet werden. Auch wenn der Kinderhelm von außen her noch gut und wertig verarbeitet aussieht, bedeutet das nicht, dass im Helminneren irreparable Haarrisse enstanden sind, die die Stabilität negativ beeinträchtigen. Die Risse sind zwar mit dem bloßen Auge nicht sichtbar, können aber die Dämpfung und somit den Schutzfaktor des Helms erheblich minimieren.

Nach einem Unfall oder Aufprall muss der Kinderhelm in jeden Fall ersetzt werden. Der Helm sollte nach dem Unfall auf keinen Fall verschenkt werden, sondern sofort entsorgt werden. Prinzipiell sollte man einen Kinderhelm nach 5 Jahren entsorgen, da das Material mit der Zeit spröde wird, auch wenn der Helm im Gebrauch niemals beschädigt wurde. Bei sehr guten, namenhaften Herstellern ist die Angabe, wann der Kinderhelm gefertigt wurde, immer auf dem Produkt gekennzeichnet oder man kann diese Information in den Produktinformationen nachlesen.

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FAQs – Häufig gestellte Fragen über Kinderhelme

Welche Gütezeichen oder Testsiegel gibt es für Kinderhelme und was bedeuten diese?

Um sicher zu sein, dass der Kinderfahrradhelm auch verkehrstauglich und sicher ist, sollten folgende Prüfzeichen vorhanden sein:

  • TÜV: Ein vorhandenes TÜV Zeichen lässt darauf schließen, dass die Produktion des Kinderfahrradhelms in regelmäßigen Abständen auf dessen Qualität getestet wurde. TÜV steht für „Technischer Überwachungsverein“ und dieser stellt eine Prüforganisation zur Qualitätssicherung in Deutschland dar.
  • GS-Zeichen: Das GS-Zeichen steht für „geprüfte Sicherheit“. Ein Vorhandensein dieses Zeichens gewährleistet Sicherheit bei den technischen Anforderungen an den Kinderfahrradhelm. Welche Anforderungen genau erfüllt werden müssen ist im § 21 des Produktsicherheitsgesetztes verankert. Die Verwendung dieses Sicherheitszeichens ist allerdings freiwillig und muss vom Hersteller nicht zwingend angeführt werden.
  • CE-Zeichen: CE ist ebenfalls ein Prüfzeichen der Produktsicherheit. Im Vergleich zum GS-Zeichen ist die CE-Kennzeichnung aber verpflichtend. Dieses Zeichen gewährleistet, dass das vorliegende Produkt (in diesem Fall der Kinderfahrradhelm) den europäischen Normen entspricht. CE steht für „Communauté Européenne“, ist also eine Abkürzung für die Europäische Gemeinschaft.
  • Normhinweis EN 1078: Dieses Prüfzeichen besagt, dass der Fahrradhelm eine genaue Testung bestehen musste. Dabei werden „Prüfköpfe“ im Helm aus verschiedenen Höhen auf einen Stahlboden fallen gelassen und die Schutzwirkung des Helms bewertet.

Wie viel kostet ein hochwertiger Kinderfahrradhelm und wie groß sind die preislichen Unterschiede zwischen herkömmlichen Modellen und In-Mold Ausführungen?

Für hochwertige Kinderfahrradhelme muss man meist zwischen 30 und 50 Euro bezahlen. Natürlich gibt es auch teurere Produkte auf dem Markt erhältlich und man kann auch immer Glück bei der Schnäppchenjagd haben. Daher gibt es auf diese Frage auch keine allgemein gültige Antwort. Für Fahrradhelme, die mit der In-Mold Technologie angefertigt wurden muss etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden. Rechnen Sie mit mindestens um die 20 Euro mehr im Verkaufspreis, jedoch gibt es sehr unterschiedlich hohe Kosten.

Vor welchen Verletzungen schützt ein Kinderfahrradhelm und vor welchen nicht?

Kinderfahrradhelme schützen in erster Linie vor Schädel- und Hirnverletzungen. Verletzungen am restlichen Bewegungs- und Stützapparat Ihres Nachwuchses werden mit einem Helm aber nicht vorgebeugt. Für erweiterte Sicherheit sollten Sie über zusätzliche Schutzbekleidung für Ihr Kind nachdenken.

Gibt es auch größenverstellbare Kinderfahrradhelme und wie sicher und fest sitzen diese dann?

Größenverstellbare Kinderfahrradhelme sitzen in der Regel besonders gut und fest, da er eben genau an die Kopfgröße des Kindes angepasst werden kann. Meist sind sie auch stufenlos verstellbar und der Fahrradhelm kann über eine längere Zeit hinweg verwendet werden. Immerhin wachst Ihr Kind ständig und so auch der Kopf.

Gibt es noch extra Zubehör für einen Kinderfahrradhelm? Falls ja, welches und wie empfehlenswert ist dieses?

Kinderfahrradhelme sollten zusätzlich noch mit Reflektoren ausgestattet sein, damit Sie von anderen Verkehrsteilnehmern leichter wahrgenommen werden können. Diese Reflektoren sollten im optimalen Fall noch mit kleinen LED Lichtern ausgestattet sein. Ebenfalls kann es praktisch sein, Pads für das Innenleben des Fahrradhelms nachzukaufen. Damit kann gegebenenfalls der Tragekomfort erhöht werden.

Kann ein Kinderhelm prinzipiell auch von einem Erwachsenen getragen werden –vorausgesetzt natürlich er sitzt richtig – und ist die Sicherheit dann noch gegeben?

Prinzipiell sind Kinderfahrradhelme nicht für Erwachsenen geeignet und Sie sollten auf einen ausgewachsenen Kopf auch gar nicht passen. Wir raten daher ab als Erwachsener einen Kinderfahrradhelm zu verwenden. Ein gut sitzender Kinderfahrradhelm auf dem Kopf einer erwachsenen Person bietet aber sicherlich mehr Schutz, als gänzlich auf einen Fahrradhelm bei der Fahrt zu verzichten.

Kann ein Kinderfahrradhelm auch für andere Sportarten wie z.B. Skateboardfahren oder Skifahren verwendet werden?

Ein Kinderfahrradhelm sollte ausschließlich für das Fahrradfahren verwendet werden. Für andere Sportarten verändert sich auch das optimale Design des zu verwendeten Schutzes. Sollte Ihr Kind unterschiedlichen Sportarten ausüben, dann empfiehlt es sich auch, die dementsprechende Ausrüstung dafür zu erwerben.

Tipps zur Produktpflege von Kinderhelmen

Die Sicherheit des Nachwuchses ist zu allen Zeiten ein großes Anliegen für jeden Elternteil. Besonders in der Freizeit beim Sport sollten die Kinder möglichst gut geschützt werden und ein guter Kinderhelm gehört somit einfach mit zur Grundausstattung. Auch bei kurzen Fahrten auf bekannten Strecken sollte der Kopf mit einem passenden Helm geschützt werden. Hirn-und Schädelverletzungen stellen beim Radfahren immer ein Risiko dar. Mit dem richtigen Kinderfahrradhelm kann dieses allerdings relativ gering gehalten werden. Damit der Helm aber möglichst langlebig ist, muss auch eine gewissenhafte Produktpflege des Kinderhelms in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Wie Sie dabei am besten vorgehen, das erfahren Sie in dieser kurzen und übersichtlichen Anleitung.

Kinderhelme reinigen und pflegen – So wird’s gemacht:

Die Produktpflege von Kinderfahrradhelmen ist in der Regel weder sonderlich zeitaufwendig noch kompliziert. Trotzdem sollte sie in regelmäßigen Abständen gewissenhaft durchgeführt werden. Hier erkennen Sie auch sofort diverse Schäden an der Hartschale, falls welche vorhanden sein sollten. Sollte ein Schaden bestehen, dann ist auch der Schutz für Ihr Kind nicht mehr zur gewährleisten. Schon aus Gründen dieser regelmäßigen Überprüfung ist die Pflege des Kinderhelms enorm wichtig.

Je nach Modell des Helms kann sich auch die Vorgehensweise bei der Produktpflege ein wenig unterscheiden. Um genaue Anweisungen für Ihr spezielles Modell zu erhalten, nehmen Sie am besten die mitgelieferte Gebrauchsanweisung zur Hand.

Der Helm sollte außen mit einem weichen Lappen und Warmwasser abgewischt werden. Es können sich natürlich auch etwas hartnäckigere Schmutzrückstände auf dem Helm ablagern und es spricht in dem Fall nichts dagegen, auch ein sanftes Reinigungsmittel zu verwenden. Verwenden Sie aber keine aggressiven oder scheuernden Mittel, da diese der Oberfläche des Kinderfahrradhelms zusetzen können. Auch die schönen Farben im bunten Design könnten davon abgetragen werden, was Ihrem Nachwuchs bestimmt keine große Freude machen würde. Besondere Aufmerksamkeit sollten Sie den Fliegengittern in den Belüftungsöffnungen zukommen lassen. Beseitigen Sie tote Insekten oder anderes Getier sorgfältig von den feinmaschigen Netzen. Es empfiehlt sich auch, dass Sie den Helm gut ausklopfen, bevor Sie ihn wieder in der Wohnung oder in der Garage verstauen.

Die Innenseite eines Kinderfahrradhelms muss ebenfalls regelmäßig gereinigt werden. Kommt das Kind ins Schwitzen oder einmal in den Regen, können die Polsterungen feucht und unangenehm werden. Vernachlässigen Sie die Reinigung kann es zu unangenehmer Geruchsentwicklung kommen und im schlimmsten Fall können sich hier sogar Bakterien oder Keime ansetzen. Wischen Sie das Innenleben mit einem leicht feuchten Tuch und etwas Spülmittel ab. Wahlweise können Sie auch immer wieder einmal ein Desinfektionsspray zu Hand nehmen, und die Polster damit besprühen. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass dieses Spray nicht zu aggressiv und gut verträglich für Kinder ist.

Bei manchen Modellen lassen sich die Pads (also die Innenpolsterung) aus dem Helm entnehmen und können sogar in der Waschmaschine gewaschen werden. Das erleichtert die Produktpflege natürlich enorm und gewährleistet auch ein hygienisch reines Innenleben des Helms. Ob und wie es möglich ist, die Pads zu entfernen, entnehmen Sie am besten der mitgelieferten Gebrauchsanweisung.

Befolgen Sie diese einfachen Tipps zur Produktpflege von Kinderhelmen, dann erhöht das im Endeffekt die Sicherheit Ihres Nachwuchses und macht das Produkt auch langlebiger.

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